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Das grosse Lehrbuch - Digitale Fotografie

Dieses Lehrbuch der digitalen Fotografie von Martin Zurmühle zeigt Ihnen, was es alles braucht, um gute und wirkungsvolle Bilder aufzunehmen. In 10 Abschnitten und 75 Kapiteln werden die wesentlichen Fragen rund um die digitale Fotografie erörtert: Kamera, Sensor, Objektiv, Aufnahme, Spezialtechnik, Licht, Gestaltung, Bildbearbeitung, Themen und Geschichte. Mit Fragen und Übungen überprüfen und vertiefen Sie Ihr Wissen.

Aktueller Preis (bei Direktkauf im Vier-Augen-Verlag): CHF 59.90 (anstelle 79.90)

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Lehrbuch und Nachschlagewerk in einem, richtet sich dieses Buch an ambitionierte Fotografen und Fotografinnen, die ihr »Werkzeug« besser verstehen und beherrschen möchten. Alles, was Sie in der fotografischen Praxis benötigen, wird erklärt. Neben der Kamera-, Licht- und Aufnahmetechnik werden die Regeln der Bildgestaltung und Bildbearbeitung behandelt und fotografischen Themen, Spezialtechniken und die Geschichte der Fotografie vorgestellt.

Das Buch erhielt das Prädikat "Nominiert beim Deutschen Fotobuchpreis 2015" in der Kategorie "Fotolehrbücher": www.fotobuchpreis.de

Autor: Martin Zurmühle
Sprache: Deutsch
Vier-Augen-Verlag, Luzern, 1. Auflage, 2014
432 Seiten, 23,4 x 23,4 x 3,6 cm, Gewicht 2010 g
ISBN 978-3-9523647-5-8

Inhalt

Mit dem grossen Lehrbuch Digitale Fotografie lernen Sie, wie Sie gute und wirkungsvolle Bilder aufnehmen. In 10 Abschnitten und 75 Kapiteln werden alle wesentlichen Fragen rund um die digitale Fotografie beantwortet:

1 Kamera
1.1 Kamerasysteme / 1.2 Möglichkeiten/Grenzen / 1.3 Fokussierung/Verschluss / 1.4 Speicherkarten / 1.5 Grundeinstellungen / 1.6 Reinigung/Unterhalt

2 Sensor
2.1 Digitales Bild / 2.2 Sensortypen / 2.3 Sensorgrösse / 2.4 Pixelgrösse / 2.5 Sensorfehler / 2.6 Kontrastverhalten

3 Objektiv
3.1 Objektivtypen / 3.2 Spezialobjektive / 3.3 Optische Gesetze / 3.4 Optische Fehler / 3.5 Objektivtests / 3.6 Filter/Zubehör

4 Aufnahme
4.1 Perspektive / 4.2 Blende / 4.3 Belichtungszeit / 4.4 Wechselspiel /4.5 Belichtungsmessung / 4.6 Belichtungssteuerung / 4.7 Weissabgleich / 4.8 Aufnahme / 4.9 Ausrüstung

5 Spezialtechnik
5.1 Panoramafotografie / 5.2 Unterwasserfotografie / 5.3 Makrofotografie / 5.4 Astrofotografie / 5.5 Tropfenfotografie / 5.6 Nachtaufnahmen / 5.7 HDR-Technik / 5.8 Infrarotfotografie / 5.9 Fine Art Photography

6 Licht
6.1 Gesetze des Lichts / 6.2 Natürliches Licht / 6.3 Dauerlicht / 6.4 Mischlicht / 6.5 Elektronenblitzgerät / 6.6 Studiolicht / 6.7 Lichtführung

7 Gestaltung
7.1 Bedeutung/Wesen / 7.2 Vorgehen / 7.3 Bestandteile/Regeln / 7.4 Raum/Bewegung / 7.5 Kontrast / 7.6 Farbe/Monochrom / 7.7 Bildwirkung / 7.8 Bildqualität / 7.9 Präsentation/Druck

8 Bildbearbeitung
8.1 Hardware/Software / 8.2 Workflow / 8.3 RAW-Konverter / 8.4 Grundbearbeitung / 8.5 Lokale Korrekturen / 8.6 Luminanzmasken / 8.7 Mehrfachentwicklung / 8.8 Beauty Retusche / 8.9 Montagen

9 Themen
9.1 Menschenfotografie / 9.2 Aktfotografie / 9.3 Sport/Tiere / 9.4 Stilleben/Architektur / 9.5 Natur/Landschaft / 9.6 Streetlife/Reisen / 9.7 Inszenierung / 9.8 Digitales Composing

10 Geschichte
10.1 Fototechnik / 10.2 Stilrichtungen / 10.3 Fotografenporträts / 10.4 Einfluss der Kunst / 10.5 Bildstil / 10.6 Bildsprache

Mit Fragen und Übungen zu jedem Abschnitt können Sie Ihr Wissen überprüfen und vertiefen.

Blick ins Buch

Blick ins Buch

Feedbacks

Fotohits 11/2014
Das große Lehrbuch digitale Fotografie" ragt deutlich aus der Masse der Neuerscheinungen heraus. Die Kapitel sind sorgfältig aufgebaut und kompetent geschrieben. Schon beim Durchblättern fallen die vielen erhellenden Grafiken und Tipps auf, die man etwa dank Textkästen leicht erfasst. Daneben finden sich schöne Beispielfotos, deren Aufbau und Lichtregie klar dargestellt wird. So fällt es Anfängern leicht, entscheidende Fortschritte zu machen. Ebenso profitieren Fortgeschrittene von der gut aufbereiteten Informationsfülle.

Düsseldorfer Lesefreunde
Von A wie Aufnahme bis Z wie Zoomobjektiv lernt der (angehende) Fotograf hier alles, was man für dieses Handwerk braucht. Es gibt umfassende Informationen zur Handhabung der Kamera, dem Werkzeug des Fotografen, zum digitalen "Film" mit seinen besonderen Eigenschaften oder zum Fotografieren bei anspruchsvollen Aufgaben mit spezieller Technik. Dieses Nachschlagewerk bietet praktische Ratschläge zu allen Themen rund um die Fotografie, etwa auch zum Licht, dem unverzichtbaren "Rohstoff" der Fotografie - der Leser bekommt viele Fragen beantwortet, zum Beispiel wie er seine Kamera bei der Aufnahme richtig einsetzt. Ein Ausflug in geschichtliche Hintergründe fehlt ebensowenig, sodass man vieles noch zum Einfluss der Kunst oder zur Fototechnik lernen kann. Mit den Möglichkeiten der Bildbearbeitung kann man den Fotos dann noch den letzten Schliff geben und hier wird Step-by-Step gezeigt, wie man das richtig macht. Ein unverzichtbares Werk für den Fotografen von heute.

Urs Tillmanns (www.fotointern.ch)
Martin Zurmühle hat sein viertes Buch in seiner Vier-Augen-Reihe fertiggestellt. Es ist ein Lehrbuch der digitalen Fotografie, in welchem sowohl die technischen Grundlagen sehr klar und umfassend erörtert werden als auch die Bildgestaltung mit vielen Tipps zu einzelnen Motivbereichen. Ein Buch für Aufsteiger, die schnell und gründlich das Rüstzeug für bessere Bilder bekommen.

Martin Zurmühle ist vielen unserer Leser bekannt, sowohl als Leiter der Fotoschule.biz in Ebikon, als auch als Autor der drei Buchwerke «Bildanalyse», «Bildbewertung» und «Bildsprachen». Das vierte Buch in dieser Reihe und im eigenen Vier-Augen-Verlag ist «Das grosse Lehrbuch Digitale Fotografie – Besser fotografieren lernen!».

Martin Zurmühle ist für seine Gründlichkeit und Exaktheit bekannt, was nicht nur in den drei genannten Bücher zum Ausdruck kommt sondern ebenso im neuerschienen Lehrbuch. Der 430-Seiten-Wälzer ist kein Buch für Anfänger. Es ist vielmehr für ambitionierte Amateurfotografen gedacht, die bereits über gewisse Vorkenntnisse und praktische Erfahrungen verfügen und die mit diesem Lehrbuch in der Fotografie weiterkommen möchten. Zurmühles Anliegen ist es, die Fotografie für diese Zielgruppe von Grund auf zu erklären, und zwar nicht nur die technischen Aspekte, sondern auch die Bildgestaltung, die Motivbereich-bezogen im zweiten Teil des Buches zur Abhandlung kommt. Denn, so Zurmühle, für gute Fotos braucht es eben beiden Komponenten, die perfekt beherrschte Technik und die ästhetische und formal optimal umgesetzte Idee zu einem ausdrucksstarken Bild.

Gerade im Technikpart des Buches versteht es Zurmühle, das Wesentliche eines Themas hervorzuheben und Nebensächliches wegzulassen. Er führt damit mit einer sehr klaren Sprache durchs Buch und bringt den Leser immer sehr schnell auf den Punkt, das macht das Buch zu einem spannenden Konzentrat, das sich auch als Nachschlagewerk – übrigens mit einem sehr guten Stichwortverzeichnis – hervorragend eignet. Vom klaren Aufbau her ist die Idee jedoch eher, dass man das Buch lehrgangmässig durcharbeitet und damit die Technik, die Bildgestaltung und die Bildbearbeitung als logische und aufbauende Lernstufen durchläuft. Am Ende jedes Kapitels ist übrigens eine Doppelseite platziert, auf welcher einerseits mit Fragen zum vorangehenden Kapitel der Wissensstand selbstgeprüft wird (die Auflösung dazu befinden sich hinten im Buch) und passende praktische Aufgaben gestellt werden.

Der Technikteil bildet mit Kamera- und Objektivkunde, Aufnahme- und Spezialtechniken sowie Erklärungen der Lichtarten und rund der Hälfte des Buchumfanges den «Pflichtteil» des Buches. Im zweiten Teil des Werkes folgt dann «die Kür», bei dem um die Gestaltung, die Bildbearbeitung, fotografische Themen und die Fotogeschichte geht. Zurmühle ist hier in seinem Element und baut sehr stark auf seinen früheren drei Werken auf, vor allem auf der Bildbeurteilung nach dem Vier-Augen-Prinzip. Das Kapitel über Bildgestaltung ist damit auch der eigentliche Kern des Buches, der den Leser, verbunden mit entsprechender praktischer Arbeit, schnell sehr viel weiterbringt.

Im Kapitel der Bildbearbeitung greift der Autor die wichtigsten Punkte seines Workflows auf und gibt interessante und zielgerichtete Hinweise, wie man schnell zu besser optimierten Bildern kommt. Spannender wird es dann wieder im Themenkapitel, wo Zurmühle ausführlich auf die Menschenfotografie, Aktfotografie, Sport und Tiere, Stillleben und Architektur, Streetlife und Reisen, Inszenierungen und digitales Composing eingeht. Hier vermittelt der Autor sehr viele wertvolle Tipps, die einem zu eigenen Ideen anregen. Im Kapitel der Geschichte der Fotografie werden die wichtigsten Meilensteine kurz gestreift und die bedeutendsten Fotografen aufgelistet. Viel wichtiger ist der nächste Abschnitt, in welchem sich Zurmühle mit dem Einfluss der Kunst auseinandersetzt – ein sehr lesenswerter Beitrag, ebenso wie die abschliessenden Abhandlungen über den eigenen Bildstil und die Bildsprache.

Martin Zurmühle hat mit dem vierten Buch seiner Vier-Augen-Reihe ein sehr wichtiges Werk geschaffen, das für viele ambitionierte Aufsteiger ein hervorragender Begleiter ist. Jemand der sich die Mühe macht, das Buch lehrgangmässig durchzuarbeiten, profitiert enorm viel von der hohen Fachkompetenz des Autors und dürfte sehr schnell mit besseren Bildern belohnt werden.

Sven Trautmann (www.leser-welt.de)
Lehrbuch und Nachschlagewerk in einem, richtet sich dieses Buch an ambitionierte Fotografen und Fotografinnen, die ihr „Werkzeug“ besser verstehen und beherrschen möchten. Alles, was Sie in der fotografischen Praxis benötigen, wird erklärt. Neben der Kamera-, Licht- und Aufnahmetechnik werden die Regeln der Bildgestaltung und Bildbearbeitung behandelt und fotografischen Themen, Spezialtechniken und die Geschichte der Fotografie vorgestellt.

Umsetzung, Verständnis und Zielgruppe
Die Zielgruppe dieses Fotofachbuches steckt Martin Zurmühle nicht nur auf der Buchrückseite, sondern auch schon in seinem Vorwort auf Seite 3 fest: „Dieses Buch richtet sich an ambitionierte Fotografinnen und Fotografen, die ihr >Werkzeug< besser verstehen und beherrschen möchten.“ Damit setzt es Grundwissen und eine gewisse Erfahrung voraus – für Neueinsteiger und „blutige Anfänger“ ist es zu komplex und kann überfordern, z.B. wenn es an die Rechenformeln zur Sensortechnik und Bildqualität geht. Dem engagierten Hobby- oder Berufsfotografen hingegen liefert gerade diese Komplexität einen reichen Fundus an wertvollen Informationen. Zugleich versteht der Autor das Buch nicht als Technikführer, sondern als Gesamtwerk zu allen Aspekten der digitalen Fotografie. Zehn Kapitel, die sich mit den Bereichen Kamera, Sensor, Objektiv, Aufnahme, Spezialtechniken, Licht, Gestaltung, Bildbearbeitung, Themen und Geschichte beschäftigen, führen den Leser im Folgenden durch das Werk. Die Bereiche sind jedoch nicht nur durch (Unter-)Kapitel, sondern auch durch Textabschnitte überlegt gegliedert, was der Lesbarkeit und Navigation durch das Buch entgegenkommt. Ergänzt wird der Fließtext – in zwei Spalten pro Seite – durch zahlreiche Randbemerkungen, Tabellen, Grafiken und Skizzen sowie vielen Produkt- und Beispielbildern. In gelb oder blau eingefärbten Kästchen finden sich zusammengefasstes Grundlagenwissen, Exkurse oder andere, fotografisch wichtige Hervorhebungen. Jedes Kapitel schließt mit einem zweiseitigen Bereich, in dem – zur Kontrolle, wie gut das Gelernte verinnerlicht wurde – zahlreiche Testfragen aufgeworfen und dem Leser zudem diverse Übungen an die Hand gegeben werden.

Martin Zurmühle bespricht und betrachtet viele Aspekte – angefangen bei der Kameratechnik, über Licht und Gestaltungsregeln bis hin zur Geschichte – aus verschiedenen Blickwinkeln, was seinem Buch eine große Tiefe verleiht. Beispielsweise ist mir bisher noch keine Erklärung zum Crop-Faktor in der Art, wie sie vom Autor formuliert begegnet. Nicht umsonst also wurde dieses Buch für den Deutschen Fotobuchpreis 2015 nominiert.

Der Tonfall, mit dem Zurmühle das Fachwissen an den Leser weitergibt, ist eine gelungene Mischung aus Lesbarkeit und hoher Sachlichkeit. Im Kapitel Spezialtechniken „zeigen uns ausgewiesene Fachleute, wie sie in ihrer fotografischen Praxis selbst arbeiten und welche Techniken sie verwenden“ (Seite 139). Diese Techniken geben einen Überblick zu den verschiedenen Möglichkeiten und überlassen es dem Leser, bei entsprechendem Interesse das Thema weiter zu vertiefen. Kurzporträts der vorgestellten Fotografen, auf die sich der Autor hier bezieht, runden dieses Kapitel ab.

Zum schnellen Herunterlesen ist das Buch weniger geeignet, dafür sind die Inhalte zu anspruchsvoll – vielmehr sollte man sich Zeit nehmen, das Gelesene reflektieren und verinnerlichen. Bei spezifischen, komplexen Aspekten fordert es Aufmerksamkeit. Nicht nur hierin zeigt sich die Ernsthaftigkeit und Erfahrung des Autors, aber ebenso klar auch die Definition der Zielgruppe. Auch sind manche Erklärungen, wie der chemische und physikalische Aufbau von Sensoren (Seite 43 / 44), auffallend genau und detailliert. Viel Raum nimmt sich Zurmühle unter anderem auch für Optische Gesetze bzw. Optische Fehler und für die Gestaltung von Bildern. Natürlich darf hier das von ihm entwickelte Konzept des Vier-Augen-Modells – das dem Verlag zudem seinen Namen verlieh und der Überprüfung der Bildwirkung dient – nicht fehlen: „Es beschreibt die Kommunikation zwischen Fotograf und Betrachter und erklärt, was es für besonders wirkungsvolle Bilder braucht
“ (Seite 279). Immer wieder beweist der Autor einerseits eine gewisse Affinität für Details, sorgt auf der anderen Seite beim Leser aber für umso größeres Verständnis für fotografische Hintergründe und Zusammenhänge. Durch die Tiefe einzelner Themen, aber auch am Umfang der vielen angesprochen Aspekte und Bereiche, sowie der Formulierung und Gliederung, sticht „Das grosse Lehrbuch Digitale Fotografie“ aus dem grossen Pool vergleichbarer Werke deutlich heraus.

Aufmachung des Buches
Das Buch mit seinen 432 Seiten hinterlässt nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch einen hervorragenden Eindruck. Der stabile Umschlag, die feste Bindung und das dicke, griffige Papier im Innern zeugen ebenso von hoher Qualität wie die tadellose Verarbeitung. Der matte Buchumschlag ist ansprechend und edel gestaltet und optisch nicht überfrachtet, ein silbernes Lesebändchen rundet den tollen Eindruck ab. Zwar ruft der Vier-Augen-Verlag einen höheren Anschaffungspreis als vergleichbare Publikationen des Rheinwerk- oder dpunkt-Verlages auf, dennoch ergibt sich ein gutes Preis- / Leistungsverhältnis, wird einem doch viel geboten – eine Investition, die sich definitiv lohnt!

Fazit
Ein aussergewöhnliches, ein anspruchsvolles Fachbuch der Fotografie für engagierte Amateure, das mit einem vollständigen Themenumfang und einer besonderen Detailtiefe die Masse üblicher Fotobuch-Publikationen hinter sich lässt. Sehr empfehlenswert!