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Bildsprachen zeitgenössicher Fotografen

Der dritte und letzte Band der erfolgreichen Serie "Die MAGIE der Fotografie oder das GEHEIMNIS herausragender Bilder" beschäftigt sich mit der Frage, wie ein persönlicher Bildstil oder eine individuelle Bildsprache entstehen kann. Eine klar erkennbare, eigenständige und stark wirkende Bildsprache zeichnet sich durch die drei Grundeigenschaften Originalität, Authentizität und Kreativität aus.

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Was braucht es, dass sich eine fotografische Ausdrucksweise zu einer individuellen, wirkungsvollen, qualitativ hochstehenden und vom Betrachter leicht zu erkennenden Bildsprache entwickeln kann? Das ist die zentrale Frage dieses Buches des Schweizer Fotografen Martin Zurmühle über die Bildsprachen zeitgenössischer Fotografen:

Inhalt
- Bildstile und Bildsprachen
- Formorientierte Fotografen
- Fotografen, die Geschichten erzählen
- Gefühlsorientierte Fotografen
- Kunstorientierte Fotografen

Die in diesem Buch vorgestellten 23 Fotografen aus 9 Ländern zeigen Ihnen, wie die drei Grundeigenschaften einer eigenständigen Bildsprache (Originalität, Authentizität und Kreativität) in der Praxis umgesetzt werden. Die Resultate sind so vielfältig und vielschichtig wie die heutige Fotografie mit ihren Techniken, Motiven und Themen.

Das Buch wurde "Sieger beim Deutschen Fotobuchpreis 2014" in der Kategorie "Fotolehrbücher": www.fotobuchpreis.de

Autor: Martin Zurmühle
Sprache: Deutsch
Vier-Augen-Verlag, Luzern, 1. Auflage, 2013
216 Seiten, 26,0 x 26,0 x 2,5 cm, Gewicht 1505 g
ISBN 978-3-9523647-4-1

Verfügbare Informationen für dieses Produkt:
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Blick ins Buch

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Fotobuchpreis 2014 (Siegertitel Silber)
In seiner Trilogie hat Martin Zurmühle im Grunde ein großes Anliegen: das sehr komplexe Phänomen „Fotografie“ durch Analyse, durch Beschreibungen und Vergleiche verständlich zu machen – und ausgehend von diesem Verständnis den Leser zum eigenen kreativen Fotografieren anzuregen.
Dabei kann Zurmühle auf langjährige Erfahrung zurückblicken, als Betreiber eines Studios und einer Fotoschule, als Unterrichtender in vielen Seminaren, und als Mitwirkender in Verbänden und bei Wettbewerben. Die Zielgruppe seiner vielfältigen Aktivitäten sind vor allem Liebhaber der Fotografie; die Bildbeispiele in diesem Buch aber stammen zum guten Teil auch von Profis. Diese Bildersammlung ist der zentrale Teil des Buches, für den insgesamt 23 Fotografen ihre Arbeiten beisteuerten, von Zurmühle kommentiert. Und anders als in vielen Lehrbüchern sonst, stellt der Autor diese Beispiele in den Zusammenhang von Kunst- und Fotografiegeschichte.
Diese Gründlichkeit, die sich auch in detailliertem Registerteil mit Literatur-, Fotografen- und Quellenverzeichnis zeigt, hat die Jury überzeugt. – Herzlichen Glückwunsch!

Reinhold Heckmann (ekz bibliotheks service)
Im letzten Band seiner Reihe "Die Magie der Fotografie oder das Geheimnis herausragender Bilder" geht Fotodozent Zurmühle der Frage nach, wie es ein Fotograf schafft, eine persönliche Bildsprache zu entwickeln. Er erklärt das Besondere einer fotografischen Bildsprache und beschreibt die Elemente, durch die sie sich auszeichnet. Dann stellt er 23 zeitgenössische Fotografen aus verschiedenen Ländern und sehr unterschiedlichen Genres vor. Er erklärt ihre Arbeitsweise, informiert über den fotografischen Werdegang, stellt Bezüge zwischen ihren Werken und der Malerei oder anderen Kunstgattungen her und charakterisiert jeweils auch den Bildstil oder die Bildsprache des Fotografen. Das große Plus des Buches sind sicherlich die häufig großformatig und immer im besten Druck wiedergegebenen Beispielbilder zur Verdeutlichung der Handschrift des jeweiligen Fotografen; hier gibt es viel Inspirierendes zu entdecken. Ein lohnendes Foto-Lehrbuch.

PHOTO International (Wege zum Bild)
Fast jeder weiss, was ein gutes Bild ist. Aber wenn es darum geht, die ikonografischen Besonderheiten einer Bildschöpfung auf den Punkt zu bringen, gerät man ins Stocken. Seit Beginn der Fotografie gibt es Regeln auf dem Weg zum gelungenen Bild: Goldener Schnitt, Schärfe, Ponderation. Aber oft genug sind es gerade die Regelverstöße, die eine Aufnahme interessant, wenn nicht einzgartig machen. Der vorliegende Band bewegt sich auf einer Schnittline zwischen Reflexion und Ratgeber, Bildanalyse und Handlungsanweisung. Er schlägt den Bogen in die Vergangenheit, ohne die digitale Gegenwart zu unterschlagen. Letztlich füllt er eine Lücke zwischen historischer Betrachtung und technischem Leitfaden - ein Desiderat.

Anna-Christina Lanari (www.lesefreunde24.npage.de)
Moderne Arbeiten werden kreativ präsentiert und analysiert, sind Inspirations- und Lernquelle zugleich und geben vielfache Anreize selbst auf den Auslöser zu drücken. Eine effektive Bildsprache zu erreichen und die eigene Ausdrucksweise zu verbessern, dies gelingt an Hand des qualitativ hochwertigen Bandes, der auf magische Weise überzeugt. Das bewußte Einsetzen von Gestaltungsmitteln führt zum Erfolg und beeindruckt den Betrachter, denn das Buch gibt ganz gezielt ein Kaleidoskop von Methoden weiter, mit dem spannende Auseinandersetzungen geschaffen und aussagekräftige Umsetzungen erreicht werden können. Der Autor zeigt welche Wirkungen erzielt werden können und erklärt die Zusammenhänge und Techniken.

Urs Tillmanns (www.fotointern.ch)
Wir verwenden oft den Begriff «Bildsprache» ohne zu überlegen, was eigentlich dahinter steckt. Martin Zurmühle hat nun ein Buch dazu geschrieben in welchem er sein Vier-Augen-Modell praktisch anwendet und die Arbeitsweisen vieler bekannter Fotografen analysiert. Es ist der dritte und letzte Band seines Werkes «Die Magie der Fotografie oder das Geheimnis herausragender Bilder».
Schon mit seinen beiden ersten Büchern dieser Reihe über die Bildanalyse und die Bildbewertung hat Martin Zurmühle Werke geschaffen, die in der Fotoliteratur wohl einzigartig sind. In beiden Büchern, und auch im vorliegenden dritten Band, kommt Zurmühles Vier-Augen-Modell zur Anwendung das beschreibt, wie Fotografien auf vier verschiedene Arten auf den Betrachter einwirken: Das «Form-Auge» bietet einen visuellen Genuss, das «Erzähl-Auge» berichtet aus dem Leben, das «Gefühls-Auge» nimmt Emotionen wahr und das «Ich-Auge» zeigt die Sprache des Künstlers. Man muss sich etwas in diese Philosophie der Bildbetrachtung einarbeiten, bis man sie wirklich versteht, doch je mehr man sich mit dem Vier-Augen-Modell befasst, desto einleuchtender, nachvollziehbarer und spannender wird die Bildanalyse.
Im ersten Teil des Buches geht Zurmühle der Frage nach, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit sich ein eigenständiger Bildstil und eine individuelle Bildsprache entwickeln kann. Hier versucht der Autor auch die undefinierten Begriffe des Bildstils und der Bildsprache auseinander zu halten, mit der wertvollen Erklärung der stilbildenden Faktoren. Schon alleine dieses Kapitel ist für den Leser, die sich mit der fotografischen Stilkunde interessiert, sehr aufschlussreich und eigentlich eine wichtige Grundlage, um sich in den folgenden Inhalten des Buches zurechtzufinden.
Zu jedem der vier Modelle und Kapitel – dem «Form-Auge», dem «Erzähl-Auge», dem «Gefühls-Auge» und dem «Ich-Auge» – stellt Zurmühle mehrere bekannte und arrivierte Fotografen vor und geht, meist im Interviewstil, auf deren Besonderheiten und Charakteristiken ein. Der Leser erfährt hier sehr viel über die Arbeits- und Auffassungsweise dieser Fotografen, und er versteht damit, wie diese ihre eigenen Bildstil und ihre Bildsprache entwickelt haben. Das nachfolgende Inhaltsverzeichnis zeigt Ihnen, welche Fotografen Zurmühle für diese Stilkunde in den verschiedenen Modellen ausgewählt hat.
Die Bildbeispiele, welche Zurmühle zu jeden Fotografen zeigt, sind sehr treffend ausgewählt und untermalen den Bildstil des Fotografen deutlich und nachempfindbar. Pikantes Detail: Zu jedem Fotografen zeigt Zurmühle noch ein (in den meisten Fällen) sehr treffendes Stilbeispiel aus der Fotogeschichte oder von frühen Meistern der Malerei. Damit stellt Zurmühle den Stil des Fotografen in einen interessanten, weitläufigen Zusammenhang. Und noch etwas: Während sich die meisten Autoren bei den Bildlegenden auf ein Minimum beschränken, hat hier Zurmühle gedanklich mehr investiert: Die Bildlegenden haben einen sehr hohen Informationswert und verdeutlichen oder erläutern vieles, was zum Verständnis der Bildsprache beiträgt.
Dieser dritte (und letzte Band) von Zurmühles Reihe «Die Magie der Fotografie oder das Geheimnis herausragender Bilder» rundet die zwei vorangegangenen Bücher zu einem Gesamtwerk ab, das Wesentliches zum Bildverständnis, zur Bildanalyse, zur Bildbewertung – und jetzt eben zur Bildsprache beiträgt. Für mich persönlich ist es das beste und wertvollste der drei Bücher, nicht zuletzt, weil es viele interessanten Fotografen mit ihren Werken – und eben ihrer Bildsprache – mit Interviews und Portfolios vorstellt, und weil es dem Leser hilft, die Bildsprachen zu verstehen. Allerdings zeigt es auch, dass es bei den Bildern nicht nur Sprachen sondern auch viele Dialekte gibt, die man nicht unbedingt versteht …